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HypoVereinsbank "buy" 20.12.2001
SEB
Die Analysten der SEB bewerten die Aktie der HypoVereinsbank (WKN 802200) mit "buy".
Der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück und die HypoVereinsbank wollten ihre Zusammenarbeit vor allem im Vertrieb von Bank- und Versicherungsprodukten in den nächsten 5 Jahren stark ausbauen. Aus dem Allfinanz-Konzept würden beide Unternehmen bis zum Jahr 2006 Synergie-Effekte von 1,25 Milliarden Euro erwarten.
Die Erstversicherungstochter Ergo der Münchener Rück werde gemäß der Planungen exklusiver Partner bei der Vermittlung von Versicherungen und Finanzierungen in der HypoVereinsbank-Gruppe. Die erhofften Synergieeffekte würden sich gemäß der Aussagen beider Unternehmen auf die HypoVereinsbank und die Münchener Rück gleichmäßig verteilen. Bereits im kommenden Jahr dürfe mit zusätzlichen Erträgen aus dem Allfinanz-Konzept in Höhe von 175 Millionen Euro gerechnet werden, der stufenweise bis 2006 auf rund 315 Millionen Euro steigen werde.
Das Modell erstrecke sich zunächst auf den Heimatmarkt Deutschland, lasse sich allerdings auch auf andere europäische Länder ausdehnen. Insgesamt würden beide Konzerne über 30 Millionen Kunden und 17.000 Vermittler verfügen. Gemäß den Planungen sollten Mitarbeiter der Ergo-Töchter Victoria, Hamburg-Mannheimer, DKV und D.A.S. in fünf Jahren an die HypoVereinsbank Produkte, Baufinanzierungen und Ratenkredite im Volumen von 1,2 Milliarden Euro jährlich vermitteln, womit eine 100%-ige Steigerung ggü. der bisherigen Vereinbarung erreicht werden solle.
Im Gegenzug werde das Bankinstitut in den Filialen künftig aktiv Versicherungen verkaufen und die Kunden, anders als bisher, nicht mehr an die Vermittler verweisen. Die stärkere Verbindung beider Instituts-Gruppen sei aufgrund der Aufstockung der Beteiligung von der Münchener Rück an der HypoVereinsbank auf 25,7 Prozent bereits angekündigt worden.
Die Neustrukturierung der Vertriebspartner habe sich bereits im Vorfeld durch den Zusammenschluss von Allianz und der Dresdner Bank angekündigt. Die geplanten Synergieeffekte würden zwar nicht die Niveaus von Allianz und Dresdner Bank erreichen (erwartete Synergien: 1 Milliarde Euro), jedoch sei das Konzept nicht in dem Maße kapitalintensiv. Eine Ausdehnung der Partnerschaft sei auch bei anderen Projekten durchaus denkbar. So stehe dem gesamten Finanzsektor eine Verschlankung bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs sowie in der Depot- und Wertpapierverwaltung bevor.
Die Aktien der HypoVereinsbank würden mit einem Kursziel von 38 Euro auf Jahressicht gute Chancen bieten. Daher stufen die Analysten der SEB die HypoVereinsbank-Aktien auf "buy" ein.
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